06/07/2026 0 Kommentare
Mit Jesus nach Jerusalem
Mit Jesus nach Jerusalem
# Sonntagsgedanken

Mit Jesus nach Jerusalem
Jerusalem liegt hoch: die Stadt auf dem Berg. Dort zog es Jesus hin. Schon als Kind pilgerte er mit seinen Eltern zu den großen Festen dorthin, zu Fuß – ihm als Juden war es das wert. Im Tempel, in großer Gemeinde Gott die Ehre geben, ihm danken, zu ihm beten und flehen. „Wir gehen hinauf nach Jerusalem.“
Von einem Berg können wir weit sehen. Er bietet Überblick über das Land, über die Wege in den Tälern, über unser Leben. „Seht, wir gehen hinauf.“
Berge sind Ziel unserer Wege. Auch für Jesus. „Es wird alles vollendet werden.“ Ob seine Jünger das verstanden haben?
Zunächst aber ging Jesu nicht bergan. Er ging bergab: nach Jericho. Das liegt nahe beim Toten Meer, weit unter dem Meeresspiegel. In der Geographie sagt man: In einer Depression. Jesus geht erst einmal hinunter in die Depression. Dort in Jericho heilte er einen Blinden, der vielleicht stärker als die Sehenden spürte, was Jesus uns Menschen bringt: Licht ins Dunkel. Aufatmen in der Depression. Tief unten fing Jesus an, was sich oben dann vollenden sollte, in der Stadt auf dem Berge. Leben für uns. (Lukasevangelium 18, 31)
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