Ikonen, Medium der Ökumene

Ikonen, Medium der Ökumene

Ikonen, Medium der Ökumene

# Sommerkirche 2026

Ikonen, Medium der Ökumene

Im Juni werden Ikonen von Gerd Riemann in der Sommerkirche ausgestellt. Mit bildender Kunst befasst sich der Künstler bereits seit der Kindheit, doch ernsthaft aktiv erst seit seiner Pensionierung. Bei Reisen nach Russland und anderen Ländern der Ostkirche nahm er erstmals Ikonen in ihrer derartigen Vielfalt, Farbenpracht und inhaltlicher Aussage- und Überzeugungskraft wahr, dass er derart fasziniert war und spontan nach einer Möglichkeit suchte, diese Kunst zu erlernen. Er fand sie bei Professor, Dr. Helmut Fischer, Bad Nauheim, der die alt-byzantinische Lasurtechnik, in Eitempera auf kreidebeschichtetem Holz lehrte, die heute noch in allen orthodoxen Malschulen gelehrt wird. Inzwischen hat Gerd Riemann in 25 Jahren mehr als 300 Ikonen gemalt und an vielen Ausstellungen teilgenommen u.a. im Ikonenmuseum in Frankfurt.

Wie das gesprochene Wort, so ist auch das Bild, die Ikone, ein Mittel der Verkündigung. Was die Predigt das Ohr, ist die Ikone für das Auge. Dabei ist die Ikone kein autonomes Kunstwerk in welcher sich die kreative Individualität des Künstlers ausdrückt, sondern der thematische Kanon von Darstellungen der Heiligen, der sich in Jahrhunderten in den orthodoxen Kirchen entwickelt hat und bis in die Gegenwart traditionsgetreu fortgeschrieben wird.

Am 7. Juni um 15 Uhr wird die Ausstellung in der Sommerkirche eröffnet. Jeden Sonntag von 15 bis 17 Uhr ist sie in der Sakristei der Alten Kirche am Main, Kirchgasse 20 zu sehen. Auch die Kirche ist in dieser Zeit zur persönlichen Andacht geöffnet. Die Ausstellung ist bis zum 21.Juni zu sehen.


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