06/07/2026 0 Kommentare
Grenzen überwinden
Grenzen überwinden
# Sonntagsgedanken

Grenzen überwinden
Grenzen überwinden
Wir sind unterwegs. Das Leben ist im Fluss. Da gibt es keinen Stillstand. Wir werden immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Wir werden immer wieder an neue Grenzen gebracht - Gerade, wenn wir Menschen begegnen, die ganz anders sind, als wir selbst.
Wir sind unterwegs. Mit jedem Schritt, mit dem wir uns von Altem und Gewohnten entfernen, wächst Freiheit, Neues zu denken und zuzulassen. Jesus Christus ermutigt uns loszugehen. Er ermutigt uns aufeinander zuzugehen: Trotz unserer Unterschiedlichkeit, trotz unserer verschiedenen Lebenswelten und Kulturen. Er ermutigt uns, Grenzen, die uns trennen, zu überwinden
Das erzählt uns die Bibel. Das erfährt auch Petrus. Er erkennt, dass Gottes Freiheit viel größer ist als unsere und dass unsere Maßstäbe und Grenzen nicht für Gott gelten. Deshalb sagt er auch: „Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht; sondern in jedem Volk, wer ihn fürchtet und Recht tut, der ist ihm angenehm.“ Petrus begreift, dass seine Volkszugehörigkeit vor Gott keine Rolle spielt, sondern einzig uns allein, seine Zugehörigkeit zu Christus.
Die Bibel erzählt immer wieder aufs Neue, wie Gott Menschen in Bewegung bringt. Sie erzählt davon, wie Gott Menschen zueinander bringt, ja regelrecht aufeinander zuschubst. Da kommen Menschen zusammen, von denen man es nie gedacht hätte und die auch kaum aus gegensätzlicheren Welten kommen könnten. Es gelingt, weil sie sich von ihrem Glauben bewegen lassen. Diese Bewegung ermöglicht Begegnung, sie ermöglicht eine neue Perspektive, sie ermöglicht Freiheit und Glaubensgemeinschaft.
Mögen wir uns von Gott bewegen lassen, in unseren Köpfen und Herzen – aber auch genauso an Armen und Beinen, als ganze Menschen, mit Leib und Seele. Hier in Dörnigheim, in Jerusalem, in Davos, - überall auf der Welt.
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