14/06/2026 0 Kommentare
Lasten tragen
Lasten tragen
# Sonntagsgedanken

Lasten tragen
Erschöpfung ist ein großes Thema unserer Zeit. Immer mehr passiert gleichzeitig, immer mehr wird erwartet, die Ansprüche, die andere an uns stellen und wir an uns selbst, steigen. Dazu kommen persönliche und weltweite Krisen. Keine einfache Zeit. Andererseits wann waren die Zeiten einfach? Zur Zeit Jesu litten die Menschen unter der Besatzung der Römer, viele arbeiteten körperlich schwer, oft reichte das Geld kaum zum Leben und wer krank war, musste sehen, wo er blieb. Jesus blieb das Leid der Menschen nicht verborgen. Er half und heilte - mit Taten und mit Worten.
Kommt her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, sagt er ich will euch erquicken. Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht (Matthäus 11,28f). Jesus weiß, wie mühsam das Leben sein kann und er will die Menschen aufrichten. Erquicken, das Herz wieder weit machen und die Erschöpfung überwinden. Denn Gott überschüttet uns nicht mit Erwartungen, im Gegenteil er hilft uns die Lasten zu tragen. Das Joch, von dem Jesus spricht, hilft vielmehr die Lasten so zu verteilen, dass man sie gut tragen und aufrecht gehen kann. Es ist ein Werkzeug der Entlastung keine Unterdrückungsgerät, wie wir es manchmal wahrnehmen.
Im Stress des Alltags ist einer, der uns aufrichtet, Kraft gibt und Mut für den weiteren Weg: Jesus Christus. Er lädt uns ein: "Kommt her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken."
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