Auf dem Weg ins gelobte Land

Auf dem Weg ins gelobte Land

Auf dem Weg ins gelobte Land

# Sonntagsgedanken

Auf dem Weg ins gelobte Land

Auf dem Weg sein. Auf dem Weg in den Sommerurlaub. Auf dem Weg in das Gelobte Land.

In diesen Tagen machen sich viele Menschen auf den Weg. Und der Weg ist manchmal sehr weit und mühsam.

Auf dem Weg in das Gelobte Land. Ein weiter, nicht enden wollender Weg. Noch ist das Ziel nicht erreicht. Mose lebt nicht mehr. Ein junger Mann, namens Josua wurde die Aufgabe übertragen, das Volk Israel weiter zu führen. Gott verspricht ihm: „Wie ich mit Mose gewesen bin, so will ich auch mit dir sein. Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen. Sei getrost und unverzagt.“ Josua hat mir dieser Ermutigung den Weg angetreten. Mit dem Segen Gottes hat er sich auf den Weg gemacht. Er ist mutig vorangegangen. Er hat den Jordan überquert. Weil er wusste: Ich bin nicht allein. Gott geht mit.

Wer sich auf den Weg macht, weiß eigentlich nie, ob das Ziel, dass man sich vorgenommen hat, ob man das Ziel erreicht. Und wie man es erreicht. Es bleibt immer eine Unsicherheit, wenn man sich auf den Weg macht.

Manch sagen: der Weg ist das Ziel. Das ist schön und gut. Aber was ist, wenn der Weg nicht enden will. Oder was ist, wenn der Weg einfach nur schrecklich ist?

Dieses Wochenende beginnen die Sommerferien. Und ich wünsche allen, die sich auf den Weg in den Urlaub machen, dass Sie dort das finden, was sie suchen: Unter dem großen weiten Himmel einen grünen Baum, der Schatten spendet. Ein Tor, das offensteht. Wasser. Ganz viel Wasser. Und einen Ort, wo man die Seele baumeln lassen kann.

„Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen. Sei getrost und unverzagt.“ - Dieses Versprechen gilt Josua und seinem Volk. Es gilt allen Menschen, die sich in diesen Tagen auf den Weg in den Urlaub machen. Und es gilt uns bei jedem Schritt, den wir in unserem Leben gehen, auf all unseren Wegen.

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