Liebe ist verschwenderisch

Liebe ist verschwenderisch

Liebe ist verschwenderisch

# Sonntagsgedanken

Liebe ist verschwenderisch

Liebe ist verschwenderisch. Und wenn sie nicht verschwenderisch ist, dann ist es auch keine Liebe.

Wahrscheinlich kann jeder davon eine Geschichte erzählen. Umgekehrt gilt: wenn angefangen wird zu zählen und zu berechnen, verliert sich die Liebe. Stimmt´s?

Von verschwenderischer Liebe wird auch in der Bibel erzählt. Eine Frau, will Jesus kurz vor seiner Hinrichtung und seinem Tod am Kreuz noch einmal etwas Gutes tun. Sie übergießt ihn mit Salböl. Sie überschüttet ihn mit ihrer Bewunderung, mit ihrer Verehrung, mit ihrer ganzen Liebe. Sie wählt dafür besonders wertvolles Öl: Nardenöl. Es hat sie 300 Silberstücke gekostet.

Das ist Verschwendung. Das ist Vergeudung. Was hätte man mit dem Geld, das sie für das Nardenöl ausgegeben hat, nicht alles machen können. Man hätte es den Armen geben können. Das wäre doch viel sinnvoller. Wie vielen Menschen, die ihn Not sind, die Hunger haben, die krank sind, hätte man damit helfen können. So viel Geld für dieses Öl ausgeben? Verrückt – sagen die Jünger

Und Jesus? Jesus sagt: Lasst sie. Sie wollte mir etwas Gutes tun – vielleicht das letzte Gute in meinem Leben. Er lässt die Liebe geschehen. Er lässt es zu, dass da etwas von dem zurückkommt, wofür er selbst gelebt hat.

Verschwenderische Liebe ist etwas Seltenes. Wir sehen, dass es sie gibt. Und dass sie etwas Kostbares ist. Wie das Nardenöl. Es ist die wahre Liebe.

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