31/10/2026 0 Kommentare
Novembergedanken
Novembergedanken
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Novembergedanken
Manche mögen ihn ja so gar nicht, den November. Ich mag ihn, nicht nur, weil ich im November Geburtstag habe. Es ist so ein geheimnisvoller Monat, wenn die Nebel sich über Wiesen legen und alles in einen weißen Schleier hüllen. Was will ich verbergen? Was gibt es beim anderen und in mir zu entdecken?
Es ist ein Monat, der entschleunigt; es wird viel früher dunkel, und ich bin dann nicht mehr draußen unterwegs, sondern sitze mit einem heißen Tee auf meinem roten Sofa und lese oder rede mit meinem Mann oder telefoniere. Das tut mir gut, merke ich.
Es ist ein Monat des Abschiednehmens. Die bunten Blätter fallen unaufhaltsam, und die Herbstblumen verblühen. Grau in grau wird alles und gönnt den Augen eine Pause. (Wir wissen ja, es wird wieder grün und bunt.) Gedenktage reihen sich aneinander, die eher schwer sind: Buß- und Bettag, Gedenktag für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, Ewigkeitssonntag. Es ist gut, auch vor dem Leid, fremdem und eigenen, nicht davon zu laufen.
Und auch der November ist ein Monat mit schönen Konzerten wie „geistliche Abendmusik“ und „Et Hepera“ und beginnenden Weihnachtsmärkten.
Das Leben ist schön…
Eure Kathrin Fuchs
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